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Warum kaufen Menschen?

Menschen kaufen keine Produkte, sondern den Nutzen, wahlweise die Befriedigung ihrer Bedürfnisse. Treiber für einen Kauf sind immer(!) die Bedürfnisse. Kunden kaufen z.B. keine Bohrmaschine, sondern etwas womit sie ein Loch in die Wand machen können. Manchmal kaufen sie gleichzeitig aber auch ein Statussymbol für sich und seine Nachbarn, und sind glücklich das derzeit stärkste Modell (1.000 Watt) einer Bohrmaschine am Markt zu haben. Entscheidend sind Kundenbedürfnisse, die ein Produkt befriedigt und nicht die Eigenschaften eines Produktes.

Menschen lassen ihr Gefühl für (oder gegen) ein Produkt entscheiden. Und dann rationalisieren sie diese Entscheidung.

Wichtige emotionale Gründe, warum Menschen kaufen:

Anerkennung und Ansehen

Viele Menschen möchten etwas Besonderes sein. Ruhm und Status, Prestige und gesellschaftliche Anerkennung ist ihnen wichtig und sie sind bereit viel Geld dafür auszugeben. Porsche und Mercedes leben davon genauso gut, wie Chanel und alle anderen Luxusmarken.

Neugier und „neue“ Gefühle

Die „Gier“ nach „Neuem“ treibt an. Neue Produkte bedeuten neue Erlebnisse, neue Erfahrungen und – neue Gefühle. An das erste Mal erinnert man sich, wenn das Gefühl nur intensiv genug ist. Der Wunsch nach Abwechslung treibt viele Menschen an. Neues verspricht Stimulation und vielleicht ein besonderes Gefühlserlebnis. Das Wort „neu“ gehört zu den wichtigsten Begriffen der Werbesprache, weil es die „Neugier“ weckt gleichzeitig weitere Gefühl aktiviert: nach Anerkennung Selbstverwirklichung, indem man als einer der ersten ein bestimmtes Produkt verwendet.

Sicherheit und Stabilität

Das Grundbedürfnis nach Sicherheit brachte in der Evolution Vorteile. Der Säbelzahntiger hat einen einfach nicht so schnell erwischt. Die Menschen wollen sich sicher fühlen. Sie wollen Haus und Familie absichern. Versicherungen profitieren davon genauso, wie Hersteller von Winterreifen und Kindersitzen.

Gesundheit und Fitness

Je älter Menschen werden, desto wichtiger wird die Gesundheit für sie. Deshalb finden wir das Gesundheits-Argument in vielen Bereichen. Fitness-Studios und Hersteller ergonomischer Stühle werben damit genauso, wie die Produzenten von Lebensmittel, deren Produkte irgendwie „bio“, „vital“ oder je nach aktuellem Trend auch „vegan“ sind.

Bequemlichkeit und Zeitersparnis

Mit möglichst wenig Aufwand ein gutes Ergebnis erreichen. Egal ob sie wirklich viel beschäftigt sind oder nicht zugeben wollen, dass sie eigentlich genügend Zeit haben – was bei uns Erfolglosigkeit bedeutet. Zeit ist ein kostbares Gut. Wer Zeit spart, liefert wirksame Argumente: „Kümmern Sie sich um die wichtigen Dinge im Leben. Den Rest erledigen wir.“

Gewinn und Sparsamkeit

Schnäppchenjäger tappen beim Jagen schnell in entsprechende Fallen. Fast jeder will gerne ein Schnäppchen machen und Geld sparen. Im Privatbereich fühlt sich das gut an und im beruflichen Kontext bekommt man vielleicht sogar noch ein Lob vom Chef oder Kunden. Bitte alle mal die Hand heben, die sich wegen eines vermeintlichen Geldvorteils schon mal zu einem überstürzen Kauf haben verleiten lassen. Finanzielle Vorteile, wie den Rabatt, den es „nur heute“ gibt hervorzuheben, kann ein Kaufbeschleuniger sein.

Geselligkeit und Zugehörigkeit

Der Erfolg von Facebook und Whatsapp ist genau dafür ein Beleg: Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er liebt es, sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam das Leben zu genießen. Er will sich einer Gruppe oder Gemeinschaft zugehörig fühlen und unterstreicht das mit Marken- und Statussymbolen. In der Fankurve genauso, wie beim Ferrari-Treffen. Die Befriedigung dieses sozialen Bedürfnisses kann sehr stark sein.  

Selbstverwirklichung und Individualität

Sein Ding machen und allen Widerständen trotzen. Dieses Bedürfnis steht genau im Widersprich zum Streben nach Geselligkeit und ist dennoch sehr stark. Die eigenen Talente entfalten, ein erfülltes Leben führen ist vielen in der heutigen Gesellschaft sehr wichtig. Dazu gehört eben auch, sich von anderen abzugrenzen, etwa durch den „eigenen“ Kleidungsstil. Das Bedürfnis anders als die anderen zu sein und ungewöhnliche Wünsche ausleben zu können ist „Individualisten“ sehr wichtig und kann bedient werden.

Die Bedürfnisse stehen selten alleine und treten fast immer in einer Kombination mehrerer Elemente auf.

Bedeutet: Eine Kaufentscheidung kombiniert mehrere der genannten Bedürfnisse.

Fragen Sie sich also:

  • Welche Bedürfnisse erfülle ich mit meinem Produkt?

  • Was ist der eigentliche Nutzen, den ich meinen Kunden biete?  

  • Was verkaufe ich wirklich?  

 

Wissen Sie warum Ihre Kunden Ihre Produkte kaufen?

Die Bedürfnisse seiner Kunden zu kennen, richtet Ihr Marketing zielgerichtet und effektiv au. Sprechen wir über Ihr Unternehmen und Ihre Kunden. Gerne unterstütze sich Sie dabei, die wirklichen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zu erkennen und zu finden. Ich spreche natrülich gerade Ihre Neugier, Bequemlichkeit und Ihr Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Gewinn an.

Rufen Sie also an, 0175 6 64 64 64 2 oder schreiben Sie eine E-Mail an peter@marketing-im-wandel.de, ganz wie Sie wünschen.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

 

Willkommen in der VUKA-Welt

Willkommen in der VUKA-Welt

Die Digitalisierung und exponentielle Entwicklung der Technologien und Möglichkeiten revolutionieren Wirtschaft und Gesellschaft. Radikaler und schneller als wir das meist selbst merken. Wissen Sie noch, welche App die erfolgreichste bei der Fußball-WM in Deutschland war? Diese Frage kann man nicht beantworten: Das iPhone und damit Apps kam erst im Jahr nach der WM in Deutschland auf dem Markt. Überraschend, wie heftig die Entwicklung vor sich geht und wir schnell uns an neue Technologien gewöhnen. Einigen Bereichen kommen wir gut zurecht, in anderen Bereichen hinken wir deutlich hinterher – einfach weil die Entwicklung fast überall gleichzeitig geschieht. So fühlt es sich zumindest an. In der Managementtheorie hat man einen Begriff für diese schwierigen Rahmenbedingungen gefunden: VUKA

Was ist VUKA?

VUKA ist ein Akronym und steht im Business-Kontext als Abkürzung für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität. Der Begriff VUKA leitet sich von dem englischen VUCA ab (Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity) und wurde Anfang der 1990er Jahre beim US Army War College als Reaktion auf den Zusammenbruch der UdSSR geprägt: Plötzlich gab es nicht mehr den einen Feind und neue Sicht- und Reaktionsweisen mussten entwickelt werden. Später breitete der Begriff sich auch in andere Bereiche strategischer Führung und auf andere Arten von Organisationen aus, vom Bildungsbereich bis in die Wirtschaft.

VUKA-Welt in der Managementliteratur

In zahlreichen Büchern wurde beschrieben, inwieweit die Welt durch VUKA oder auch die VUKA-Welt geprägt ist. Übereinstimmend wird davon ausgegangen, dass die VUKA-Welt andere Lösungen braucht. Manager, Organisationen sowie Berater und Coachs stehen vor neue Herausforderungen.

VUKA-Welt und ihre Eigenschaften

V= Volatilität beschreibt die zunehmende Häufigkeit, Geschwindigkeit und das Ausmaß von immer häufiger auftretenden Veränderungen. Die Dynamik des Wandels entfaltet enorme Kräfte und wirkt wie ein Katalysator für radikale Veränderungen.

U = Unsicherheit bedeutet das generell sinkende Maß an Vorhersagbarkeit von Ereignissen in unserem beruflichen und privaten Leben. Der Mangel an Berechenbarkeit, das Maß an unkontrollierbarer Überrumpelung und ein fehlendes Gefühl von Bewusstsein und Verständnis für Themen und Ereignisse sorgen für steigende Angst und Ungewissheit.

K = Komplexität bringt die steigende Anzahl von unterschiedlichen Vernetzungen, Verknüpfungen und Abhängigkeiten, die immer mehr Themen unseres Lebens immer undurchschaubarer werden lassen. Die Dynamik unserer Systeme potenziert sich, während die Vernetzung gleichzeitig für Chaos und Verwirrung sorgt. Gesellschaften, Unternehmen aber auch das individuelle Leben sind mit der Multikomplexität konfrontiert.

A = Ambiguität beschreibt die Mehrdeutigkeit der Faktenlage. Es gibt keine einfachen Ursache-Wirkungszusammenhänge mehr. Die Realität ist verwirrend, oft unverständlich und in keiner Weise mehr planbar. Missdeutungen und Fehlinterpretationen nehmen zu, denn sehr häufig bricht die Verbindung zwischen Handeln und Wissen ab., die falsche Interpretationen und Entscheidungen wahrscheinlicher macht

VUKA-Welt und die Folgen für Unternehmen

Volatil bedeutet: Die Kunden von heute sind nicht mehr zwangsläufig auch die Kunden von morgen. Auch der Wettbewerb kann in disruptiver Gestalt aus einer unerwarteten Ecke kommen. Mercedes Und Volkswagen sehen sich plötzlich mit Tesla konfrontiert. Einem Unternehmen das erst Anfang des Jahrtausends gegründet wurde. Unternehmen müssen sich mit Fragen auseinandersetzen, wie: Wer sind unsere Kunden und Wettbewerber von morgen?  Wie finden wir morgen unsere Kunden? Weil auf diese Fragen keine klaren Antworten gibt, nimmt der Innovationsdruck auf die Unternehmen rasant zu und wird auch noch weiter ansteigen. Unternehmen müssen ihre Organisationsform möglichst schnell anpassen.

Unsicherheit bedeutet: Weil Kunden und Wettbewerber sich verändern, nimmt die Ungewissheit über Marktentwicklungen zu. Das stürzt selbst umsichtige Unternehmenslenker in ein Dilemma: Sie müssen immer mit dem „Worst Case“ rechnen und gleichzeitig auf den „Best Case“ hinarbeiten. Die Unternehmer müssen sich fragen: Wie, womit und mit wem werden sie in Zukunft noch ihr Geld verdienen können? Ein nachhaltiges und dennoch in seinen Grundstrukturen flexibles Organisations- und Innovationsmanagement wird zukunftsentscheidend.

Komplexität bedeutet: Die Komplexität nimmt zu. Eine hoch komplexe, in sich verzahnte und dabei elementar anfällige weltweite Verflechtung von Wirtschaftskreisläufen entsteht, der aber ein politisch und rechtlich verlässlicher globaler Rahmen fehlt. Unternehmer müssen jederzeit in mehrere Richtungen denken. Agilität – mental und in der Organisationsstruktur wird zu einer Kernkompetenz. Weil es in Zukunft an Generalisten und Allroundern mangeln wird, die schnell aus ihrer Komfortzone herauskommen können, müssen die Organisationen agil aufgestellt werden um innovativ zu bleiben und unbekannte Sachverhalte schnell zu erschließen.

Ambiguität bedeutet: Fehlen Ursache-Wirkungszusammenhänge und verfehlen bisher bekannte und erfolgreiche Geschäftsmodelle plötzlich ihre Wirkung, sind Unternehmen öfter gezwungen, nach individuellen Lösungen zu suchen. Die Mehrdeutigkeit erschwert Entwicklung und Kommunikation erheblich. Erfolgreiche Unternehmen lernen ihre Ambiguitätstoleranz zu steigern.

VUKA-Welt bietet Chancen

Die VUKA-Welt muss uns keine Angst machen: Sie bietet jede Menge Chancen und wir können handlungsfähig bleiben, wenn wir uns auf Spielräume fokussieren. Wie das geht? Eine Reihe von Methoden, die erfolgreiche Start-ups nutzen helfen uns, sicherer durch die VUKA-Welt zu navigieren und zukunftsfähige Geschäftsmodelle aufzubauen.

Sie möchten über dei Folgen der VUKA-Welt für Ihr Unternehmen sprechen?
Peter Godulla ist „Marketing Transformator“ und hilft Ihnen Ihr Unternehmen erfolgreich fit für die Zukunft zu machen.
Mehr Informationen

Über 1.900 kostenlose Online Kurse starten im April 2018. 105 von diesen sind neu. Hier ist die komplette Liste.

Vielleicht wissen Sie es nicht, aber Universitäten auf der ganzen Welt bieten ihre Kurse (zumindest teilweise) kostenlos online an.
Diese Kurse werden zusammen als MOOCs oder Massive Open Online Courses bezeichnet.

In den vergangenen sechs Jahren haben rund 800 Universitäten über 8.000 dieser MOOCs geschaffen. Was für ein gigantischer Wissenspool, der allen zur Verfügung steht. Und die Anzahl wächst weiter.

Im April 2018 startem wieder rund 1.900 Online Kurse. 105 dieser Kurse sind neu.

Einziger Wehrmutstropfen: Für die meisten der Online Kurse müssen Sie Englisch können. Einige sind auch in Spanisch oder Portugiesisch, wenige in russischer Sprache.

Hier finden Sie die Liste mit den Onlinekursen – nach Themengebieten sortiert. Die neuen Kurse sind mit einem [NEW] markiert.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viel Erfolg!

PS: Hier sind die populärsten Kurse, die im April 2018 starten.

 

ART & DESIGN (33)

COMPUTER SCIENCE (30)

BUSINESS (85)

DATA SCIENCE (19)

ENGINEERING (21)

PROGRAMMING (23)

PERSONAL DEVELOPMENT (24)

MATHEMATICS (5)

SCIENCE (51)

HUMANITIES (36)

EDUCATION & TEACHING (31)

HEALTH & MEDICINE (43)

SOCIAL SCIENCES (51)

Schüler müssen Skepsis lernen

Skepsis lernen für die Demokratie

Der ZEIT Redakteur Martin Spiewak ruft Anfang März 2018 in einem lesenswerten Beitrag dazu auf, dass Schüler und vor allem junge Lehrer lernen müssen, Fakten von Fakes zu unterscheiden. Letztendlich sei unsere Demokratie in Gefahr.

Angemeldete Leser der ZEIT können den Beitrag hier lesen

Wir alle brauchen die Fähigkeit, wie man sich kompetent informiert und im Internet Wahrheit von Lüge unterscheidet. Wir sollten uns bewusst sein, dass eine neue Nachricht mindestens 2 unabhängige Quellen braucht und jede Meinung auch eine Gegenmeinung. Auch sollten wir wissen, dass eine Behauptung nicht deshalb zur Tatsache wird, nur weil sie aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis kommt.

Wir sollten unsere Sinne für die Fallen und die Verführungen des Internets schärfen und erkennen können und unterscheiden können, was echte Nachricht oder eine als Nachricht getarnte Werbung ist. Diese Fähigkeiten scheinen vor allem der jüngeren Generation verloren zu gehen, wie Studien zu belegen scheinen.

Im Internetzeitalter ist jeder User nicht nur Empfänger von Nachrichten, sondern auch ihr Produzent; nicht nur Leser, sondern auch Journalist. Denn jedes Teilen einer Botschaft ist selbst eine Nachricht, jedes Liken einer politischen Stellungnahme selbst eine politische Stellungnahme. Und jeder Kommentar im Netz beeinflusst die öffentliche Meinung. Jedem verleiht das ein wenig Macht und damit auch publizistische Verantwortung.

10 Regeln für den Umgang mit Nachrichten im Internet

Die folgenden 10 Faustregeln von Martin Spiewak sollen helfen, damit umzugehen.

  1. Du bist das Internet
    Alles, was du im Netz liest, schreibst und postest, fällt in deine Verantwortung.
  2. Verlasse deine Filterblase
    Je umfassender du dich informierst, desto größer wird deine Autorität mitzureden.
  3. Höre immer die andere Seite
    Nicht nur vor Gericht gilt: Zu jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung.
  4. Prüfe die Quellen
    Eine seriöse Nachricht hat eine seriöse Herkunft. Und es ist deine Aufgabe, einzuschätzen, wie glaubwürdig der Absender ist, bevor du einer Nachricht Glauben schenkst.
  5. Kontrolliere die Fakten
    Seriöse Nachrichten liefern konkrete und korrekte Daten, Zitate oder Statistiken. Prüfe zumindest stichpunktartig, ob diese stimmen.
  6. Leite nichts ungelesen weiter
    Teile keine Nachricht, von der du nicht sicher weißt, dass ihre Quelle seriös ist und die Fakten stimmen. Dasselbe gilt für jedes Like, das du setzt.
  7. Korrigiere deine Fake-News
    Stellt sich heraus, dass du eine Falschnachricht verbreitet hast, solltest du jeden Empfänger darüber informieren.
  8. Bleibe cool
    Vermeide auch im Netz Übertreibungen, Unterstellungen und persönliche Angriffe. Je sachlicher du argumentierst, desto größer ist deine Glaubwürdigkeit.
  9. Zeige dich
    Anonymität ist in den meisten Fällen Schwäche – wer eine Meinung äußert, sollte sie mit seinem echten Namen bezeugen.
  10. Nimm dir Zeit
    Lies jeden Post, jeden Tweet, jeden Kommentar noch einmal durch, bevor du ihn abschickst, und prüfe, ob du die oben genannten Grundsätze eingehalten hast.

 

Fazit: Wir müssen Skepsis üben!

Woher stammt die Information?
Wer hat ein Interesse daran, sie zu verbreiten?
Gibt es für die Behauptung Belege?

Die norwegische App Holdstudent belohnt Schüler und Studierende – Wenn sie das Handy weglegen

Prämien für Verzicht auf permanenten Smartphone-Konsum

Ständige Kommunikation macht süchtig. Weder Whatsapp noch Facebook, E-Mails oder „Pokemon“. Funkstille, Smartphone-Pause. Für Viele ist das ein Problem. Laut Untersuchungen verbringen durchschnittliche Nutzer zwei Stunden täglich am Smartphone, junge Menschen noch mehr; rund 200 Mal pro Tag blicken viele Display. Über die Auswirkungen dieses konstanten Konsums wird kontrovers diskutiert. Einigkeit herrscht aber darüber, dass das Smartphone die Konzentration beeinträchtigt. Mehrere US-Studien haben bei Studierenden einen Leistungsabfall gemessen, wenn diese ihr Smartphone auf dem Pult hatten, und eine Untersuchung zeigte, dass es nach dem Griff zum Handy rund 20 Minuten dauerte, bis die Probanden wieder ihre volle Konzentration erlangten.

Eine norwegische Firma hat eine Lösung für das Problem entwickelt – im Smartphone selbst. Mit der App Hold können Nutzer Punkte sammeln, wenn sie ihr Handy nicht beachten: Die App beginnt zu zählen, sobald der Bildschirm gesperrt ist. Dies funktioniert nur auf dem Hochschul-Campus und an Schulen. Der Sinn ist, dass die Jungen ihr Handy während der Studien- und Unterrichtszeit weglegen. Für jeweils 20 Minuten am Stück ohne Smartphone-Aktivität gibt es einen Belohnungspunkt. Die Punkte können gegen Prämien von über 30 beteiligten Firmen getauscht werden. So machen etwa eine Kiosk-Kette, Telekommunikationsfirmen, eine Airline und eine Bank mit. Im Angebot sind Getränke, Snacks, Kinotickets oder auch die Chance, ein kleines Stipendium zu gewinnen. Zudem besteht die Möglichkeit für wohltätige Zwecke zu spenden.

Neue Variante der Verbindung von Online- und Offline Marketing

Die Idee der jungen Norweger ist eine neue Variante im Marketing-Mix und eine Chance für Unternehmen Nutzer wieder mehr zu Offline-Konsulemten werden zu lassen. Besonderst interessant für Produkte, die sich online sehr schlecht vermarkten lassen. Schokoriegel oder eine frisch zubereitete Pizza sind nur die offensichtlichsten Produkte. 

Inzwischen über 120.000 Nutzer

Im Jahr 2016 in Norwegen lanciert, erreicht die App heute laut Angaben der Entwickler 40 Prozent der norwegischen Studierenden und insgesamt über 120.000 Nutzer. Verfügbar ist sie auch in Dänemark, Schweden und seit neustem an britischen Universitäten. Maths Matisen hat die App mit zwei anderen Norwegern entwickelt, als sie selber Studierende an der Business-School in Kopenhagen waren. Mittlerweile ist das Team auf über 12 Mitarbeiter gewachsen. Statt eines Systems der Bestrafung für permanente Smartphone-Nutzung hätten sie ein Konzept mit Prämien geschaffen, erklärt Matisen. Diese seien von eher kleinem materiellem Wert, die Teilnahme brauche Selbstüberwindung, aber das Ganze habe neben dem offensichtlichen Nutzen auch etwas Spielerisches.

Online auch während der Schulstunden

Dort findDie Entwickler von Hold hoffen, dass ihre App das Bewusstsein schärfen und zu einer Verhaltensänderung beitragen kann – auch als Alternative zum Verbot von Smartphones, wie es viele Schulen aussprechen. Die dänische Bildungswissenschafterin Dorte Aagaard spricht in diesem Zusammenhang von der „pädagogischen Herausforderung Nummer eins“. Durch die Smartphone-Nutzung werde die Fähigkeit des Gehirns, Wissen zu speichern, laufend beeinträchtigt. Eine dänische Studie mit 2.700 Gymnasiasten ergab, dass rund ein Drittel der Befragten in den Schulstunden online ist – und dies meist ohne Bezug zum Unterricht. Konzentrationsschwierigkeiten und Stresssymptome waren bei diesem Drittel der Befragten am ausgeprägtesten.

Hier geht es zur Website der App Hold. Dort finden Sie auch die aktuellen Links für Apple & Android.

Bundeskartellamt prüft Monopolbildung am Online-Werbemarkt. Eeeeendliiiich!

Juhuuu! Das Bundeskartellamt ist aufgewacht.

Es gebe „den Eindruck, dass der Wettbewerb bei Onlinewerbung gestört ist“. Das Bundeskartellamt will das jetzt prüfen, hieß es am 01.02.2018 ein einer Meldung von Reuters.

Ähhhm, ja – Der Begriff „gestört“ scheint sehr dehnbar zu sein. Dabei ist die Situation schnell beschrieben: Es gibt einen Wettbewerb zwischen Google und Facebook. Punkt. Alle anderen Anbieter versuchen noch einzuordnen, wie ihnen gerade in dieser Phase der Monopolbildung geschieht.

Hier geht es zum Bericht.

In dieser Frage erinnert das Tempo im Bundeskartellamt an das Faultier in dem Film „Zoomania“.

(c) The Walt Disney Company

BMWi zahlt bis zu 50 % der Digitalisierungskosten an KMU

Fördermittel erleichtern dem Mittelstand den digitalen Wandel

Gute Nachrichten: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe bekommen Hilfe bei der Digitalisierung. Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) startete am 13. Juli 2017 das bundesweite Förderprogrammgo-digital“.

Hier das Wichtigste zur Förderung in Kürze:

Das Ministerium unterstützt die Digitalisierung in drei Feldern

  • IT-Sicherheit
  • Digitale Markterschließung
  • Digitalisierte Geschäftsprozesse

Mit go-digital finanziert das Bundesministerium die Optimierung von Prozessen, zeitgemäßes Marketing und den Schutz der Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten. Das BMWi hat dazu kompetenten Beratungsunternehmen autorisiert, die Unternehmen bei der Suche nach individuellen Lösungen in den drei Feldern unterstützen.

 

Welche Unternehmen werden unterstützt?

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetrieben wird dabei geholfen, die eigenen Prozesse zu digitalisieren.

Welche Kriterien müssen die Unternehmen erfüllen?

  • Die Unternehmen müssen weniger als 100 Mitarbeiter haben
  • Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme des Vorjahres dürfen höchstens 20 Millionen Euro betragen
  • Die Betriebsstätte oder Niederlassung muss in Deutschland sein
  • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung muss gegeben sein

Welche Förderung bekommen die Unternehmen genau?

Die Unternehmen werden finanziell und bei Antragstellung sowie Berichtswesen unterstützt.

Das Bundesministerium bezahlt im gewählten Hauptmodul:

Prozent der Beratungsleistungen
1
maximaler Beratersatz pro Tag in Euro
Tage in 6 Monaten, die maxmal gefördert werden

Die Förderung beträgt also maximal:

Euro in 6 Monaten

Die Unternehmen sollen nicht bürokratisch gebremst werden. Deshalb übernehmen die Beratungsunternehmen zudem:

  • die Antragstellung für die Fördermittel
  • die Abrechnung
  • das Berichtswesen

Mehr Informationen zu den einzelnen Modulen, die vom BMWI gefördert werden

Digitale Geschäftsprozesse

Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse

Die Prozesse im Unternehmen werden zeitgemäß optimiert.

  • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich ihrer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Geschäftspartnern.
  • Je nach Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens sind bspw. folgende Beratungs- und Umsetzungsleistungen möglich: Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren
  • Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren

Modul Digitale Markterschließung

Das Marketing wird digitalisiert und zeitgemäß aufgestellt. Damit Ihre Kunden in Zukunft auch zu Ihnen finden.
Werden Sie fit im Online-Marketing.

  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz, gegebenenfalls eines eigenen Web-Shops
  • Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen sowie Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops, wie bspw. die Warenbereitstellung und Zahlungsverfahren
  • Ziel: Beratung zu den vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings

Modul IT-Sicherheit

Damit Ihre Daten und die Daten Ihrer Kunden geschützt sind und bleiben.

  • Risiko- und Sicherheitsanalyse (Bewertung von Bedrohungen und möglichen Schwachstellen) der bestehenden oder neu geplanten betrieblichen IKT-Infrastruktur
  • Maßnahmen zur Initiierung/Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen
  • Ziel: Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden sowie Minimierung von Risiken durch Cyberkriminalität; selbständiger Betrieb von grundlegenden erforderlichen IT-Sicher-heitsmaßnahmen

Mehr Informationen zu den Leistungen

Was genau wird gefördert?

Die vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen tragen die Gesamtverantwortung für das jeweilige Projekt. Sie stellen den Projektantrag und kümmern sich um die Verwaltung des Projekts. So wird das Beratungsunternehmen zum „Zuwendungsempfänger“, das zu beratende KMU nenn das Ministerium ist der „Begünstigte“.

Gefördert werden Beratungen und Leistungen, die den Anforderungen an die Module entsprechen.
Die Beratungsleistung besteht aus zwei Schritten:

  1. Potenzialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzepts
  2. Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts

Potenziale der Digitalisierung analysieren

In einem ersten Konzept analysiert das Beratungsunternehmen die Stärken und Schwächen des KMU, um geeignete Maßnahmen empfehlen und den zeitlichen und finanziellen Aufwand abschätzen zu können. Hierfür sind folgende Schritte erforderlich:

  • Fachliches Erstgespräch zur Analyse des Ist-Zustands im Hinblick auf IT-Sicherheit, digitale Markterschließung und digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Erarbeitung eines Stärken-Schwächen-Profils des Unternehmens im Hinblick auf

    • Leistungsfähigkeit der Technik und Potenzial von Hard- und Software
    • wirtschaftliche Lage
    • Marktsituation
  • Empfehlung geeigneter Maßnahmen und Vorprüfung des notwendigen technischen und organisatorischen Grades zu deren Umsetzung
  • Erstellung eines groben Realisierungskonzepts unter Einbeziehung

    • oben genannter Informationen
    • notwendiger betriebswirtschaftlichen Aspekte
    • voraussichtlichen Zeitbedarfs und der Umsetzungskosten
  • Soweit erforderlich, Auswahl und Beauftragung eines sachverständigen Dritten
  • Qualitative und quantitative Einschätzung der Erfolgsaussichten
Processed with VSCOcam with hb2 preset
Die Potenzialanalyse ist nicht zwingend erforderlich, wenn das Beratungsunternehmen das KMU und dessen Potenzial bereits kennt.

Realisierungskonzept entwickeln und umsetzen

Das autorisierte Beratungsunternehmen empfiehlt dem KMU, ob es seine innerbetrieblichen Geschäftsabläufe und/oder seine Marketingaktivitäten teilweise oder vollständig digitalisieren sollte. Es sucht nach Methoden, die auf den individuellen Arbeitsalltag des KMU oder des Handwerksbetriebs zugeschnitten sind: einfache Modelle mit nutzerfreundlicher Software, leicht bedienbare und vor allem sichere IT-Systeme und -Dienste.

Hierbei hat das Beratungsunternehmen folgende Aufgaben:

  • Erstellung eines Projektplans, inkl. Arbeitsschritte, Arbeitspakete und deren Zeitbedarf
  • Empfehlung von Maßnahmen zur Beseitigung der festgestellten Defizite bei Hard- und Software; wenn erforderlich, Ermittlung eines sachverständigen Dritten (inkl. Vorbereitung der Zusammenarbeit zwischen sachverständigem Dritten und begünstigtem Unternehmen)
  • Projektdurchführung und –controlling (administrative Serviceleistungen)
  • Auswertung des abgeschlossenen Projekts

    • Beurteilung der Abläufe und Aktivitäten
    • zu erwartende Ergebnisse
    • Schlussfolgerungen für eventuelle weitere Maßnahmen

Wie hoch genau ist die Förderung und wie wird sie verteilt?

Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen werden mit einer Förderquote von 50 % auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert. Als Begünstigte zahlen Sie nur einen Eigenanteil an das Beratungsunternehmen. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von sechs Monaten.

  • Zunächst muss ein Hauptmodul mit mindestens 51 % des Förderschwerpunktes gewählt werden.
  • Im Hauptmodul sind bis zu 20 Beratertage förderfähig, einschließlich

    • bis zu vier Beratertage für eine Potenzialanalyse und Grobkonzeptionierung
    • bis zu sechs Beratertage für sachverständige Dritte in der Umsetzungsphase
    • sowie zwei Beratertage für IT-Sicherheit*
      [* Sollte als Hauptmodul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ oder „Digitale Markterschließung“ gewählt werden, so sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit (Förderkriterien nach Modul IT-Sicherheit) durchzuführen. Hierfür kann bei Bedarf ein sachverständiger Dritter einbezogen werden.]
  • Bei Bedarf kann eine zusätzliche Beratungsleistung in einem oder in beiden Nebenmodul(en) mit insgesamt bis zu zehn Beratertagen gefördert werden. Diese Zusatzberatung muss in der Vorhabenbeschreibung eingeplant und im Verwendungsnachweis nachgewiesen werden.
  • Im Falle einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) sind maximal 30 Beratertage förderfähig.

Förderberechtigte

WeWork Shanghai 3
Viele KMU können die Förderung des Bundesministeriums für Energie und Wirtschaft erhalten.

Welche Unternehmen werden gefördert?

Rechtlich selbständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks können durch die Förderung von Beratungsleistungen begünstigt werden. Folgende Voraussetzungen müssen sie allerdings erfüllen:

  • unter 100 Beschäftigte bei Vertragsabschluss (einschließlich aller Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen)
  • Vorjahresumsatz oder Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro
  • Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland
  • Förderfähig nach der De-minimis-Verordnung

Sofern ein KMU „Partnerunternehmen“ oder „verbundenes Unternehmen“ ist, muss das Beratungsunternehmen die Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung der Europäischen Union hinsichtlich Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz/Bilanzsumme bestätigen.

Hier bekommt man die Förderung

Bis Ende 2021 kann diese Förderung beantragt werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu diesem Förderprogramm

1. Allgemeine Fragen

Was fördert das Programm go-digital?

Das Förderprogramm go-digital fördert gezielte Beratungsleistungen durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Modulen „IT-Sicherheit“, „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ in rechtlich selbständigen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU) einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial. Direkt auf die Gegebenheiten des jeweiligen zu beratenen Unternehmens abgestimmt, erfolgt sowohl eine gezielte Beratung als auch die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen.

Welche Unternehmen können im Förderprogramm go-digital beraten werden?

Im Förderprogramm go-digital wird die Beratungsleistung  an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU) einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial, die

  • zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen,
  • im Jahr vor dem Vertragsabschluss einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro haben und
  • eine Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung besitzen.

Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben und darf zusammen mit seinen „Partnerunternehmen“ und „verbundenen Unternehmen“ die zuvor genannten Voraussetzungen für Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz oder Bilanzsumme nicht überschreiten.

Welche Module gibt es und können diese miteinander kombiniert werden?

Die Beratungsleistung erfolgt in den Modulen „IT-Sicherheit“, „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“. Im Rahmen der Antragstellung muss ein Hauptmodul gewählt werden, welches mindestens 51 Prozent des Beratungsvolumens ausmacht. Da sich die Themenbereiche der Module teilweise überschneiden, können nach Bedarf ein beziehungsweise zwei Nebenmodule zusätzlich gewählt werden.

Was genau kann im Modul 1 „IT-Sicherheit“ gefördert werden? Welches Ziel wird verfolgt?

  • Risiko- und Sicherheitsanalyse (Bewertung von Bedrohungen und möglichen Schwachstellen) der bestehenden oder neu geplanten betrieblichen IKT-Infrastruktur
  • Maßnahmen zur Initiierung/Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen
  • Ziel: Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden sowie Minimierung von Risiken durch Cyberkriminalität; selbständiger Betrieb von grundlegenden erforderlichen IT-Sicherheitsmaßnahmen

Was genau kann im Modul 2 „Digitale Markterschließung“ gefördert werden? Welches Ziel wird verfolgt?

  • Aufbau einer professionellen Internetpräsenz
  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Einführung eines eigenen Online-Shops oder Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen, sowie auch Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops, wie bspw. die Warenbereitstellung und Zahlungsverfahren
  • Ziel: Beratung zu den vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings

Was genau kann im Modul 3 „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ gefördert werden? Welches Ziel wird verfolgt?

  • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich ihrer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Geschäftspartnern.
  • In Abhängigkeit vom Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens, können bspw. folgende Beratungs- und Umsetzungsleistungen erfolgen: Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren
  • Ziel: möglichst durchgängige Digitalisierung von Arbeitsabläufen im Unternehmen

Welche Besonderheit muss bei den Modulen „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ beachtet werden?

In den Modulen „Digitale Markterschließung“ (vormals Internet-Marketing) und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit vorzusehen. Diese Beratungsleistung kann durch ein anderes autorisiertes Beratungsunternehmen als Hinzuziehung eines sachverständigen Dritten erfolgen.

Welche Unterschiede bestehen zum Modellvorhaben go-digital?

Es bestehen folgende Unterschiede:

  1. Die Förderquote liegt einheitlich bei 50 Prozent.
  2. Die zwei Leistungsstufen wurden zusammengefasst, so dass nur noch eine Beantragung notwendig ist.
  3. Das Gutscheinkonzept wurde durch ein reguläres Antragsverfahren ersetzt.
  4. Es gibt keinen vorzeitigen Maßnahmenbeginn, so dass die Beratungsleistung erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgen kann.
  5. In den Modulen „Digitale Markterschließung“ (früher Internet-Marketing) und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit vorzusehen.

2. Fragen für interessierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerk

Wie läuft eine Projektförderung im Förderprogramm ab?

Ein autorisiertes Beratungsunternehmen und ein interessiertes Unternehmen kommen zusammen und stimmen ein mögliches Förderprojekt ab. Sind sich beide Partner einig, dass eine Projektförderung beantragt werden soll, schließen sie einen Beratungsvertrag, welcher die Anzahl der Beratungstage, die Honorarleistung, die Eigenbeteiligung sowie eine Vorhabenbeschreibung beinhaltet.

Daraufhin stellt das Beratungsunternehmen für das zu beratende Unternehmen den Förderantrag im Förderprogramm go-digital. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnt die eigentliche Beratungsleistung und Umsetzung. Nach einer Projektlaufzeit von maximal sechs Monaten erstellt das Beratungsunternehmen eine Rechnung über die Eigenbeteiligung sowie einen Verwendungsnachweis.

Nach erfolgter Prüfung des Verwendungsnachweises wird dem beratenen Unternehmen eine entsprechende De-Minimis-Bescheinigung ausgestellt.

Wie finde ich als interessiertes Unternehmen ein autorisiertes Beratungsunternehmen?

Hier finden Sie die akuell zertifizierten Beratungsunternehmen auf der Seite des BMWi. KMU  können frei entscheiden, mit welchem autorisierten Beratungsunternehmen Sie zusammenarbeiten möchten.

Wie viele Beratertage können gefördert werden?

Im Hauptmodul sind maximal 20 Beratertage förderfähig. In den Nebenmodulen sind bis zu zehn weitere Beratertage förderfähig, so dass die maximale Anzahl an Beratertagen auf 30 Tage begrenzt ist.

Welcher Zeitrahmen ist für ein Beratungsprojekt vorgesehen?

Die Beratungsleistung sollte innerhalb von sechs Monaten ab dem Erhalt des Förderbescheides durchgeführt werden.

Welcher Beratertagessatz wird gefördert?

Es wird ein Beratertagessatz von maximal 1.100 Euro ohne Mehrwertsteuer mit 50 Prozent gefördert. Gleicher Maximaltagessatz gilt auch bei der Hinzuziehung von Sachverständigen Dritten. Beratertagessatz und Sachverständigentagessatz können sich unterscheiden.

Was ist die De-minimis-Regelung?

Bei der De-minimis-Regelung darf der Gesamtbetrag der einem Unternehmen von einem Mitgliedstaat der EU gewährten De-minimis-Beihilfen innerhalb eines fließenden Zeitraums von drei Steuerjahren den Betrag von 200.000 Euro nicht überschreiten. Die bisherigen De-minimis-Beihilfen müssen bei der Antragstellung im Förderprogramm go-digital angegeben werden.

(Rechtsgrundlage VO (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU auf De-minimis-Beihilfen. (ABl. L 352 vom 24.12.2013, S 1)).

Welche Eigenbeteiligung muss vom beratenen Unternehmen geleistet werden?

Die Förderquote des Förderprogrammes liegt bei 50 Prozent.

Berechnungsbeispiel: 15 Beratertage mit einem Tagessatz von 1.000 Euro ergeben 17.850 Euro Gesamtkosten, einschließlich der Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Gefördert werden hiervon 7.500 Euro, so dass ein Eigenanteil von 10.350 Euro verbleibt.

3. Fragen für Beratungsunternehmen

Mein Unternehmen war bereits autorisiertes Beratungsunternehmen im Modellvorhaben go-digital. Muss ich es erneut autorisieren lassen?

Ja. Da es sich um ein neues Förderprogramm handelt, müssen Sie erneut einen Antrag auf Autorisierung stellen und die aktuellen Angaben zu Ihrem Unternehmen tätigen. Wenn Sie im Modellvorhaben entsprechende Zuwendungsbescheide erhalten haben, müssen Sie lediglich die durchgeführten Projekte auflisten als auch die im bundesweiten Förderprogramm go-digital geplanten Beraterinnen und Berater angeben.

Mein Unternehmen war im Modellvorhaben go-digital nicht autorisiert. Welche Kriterien muss mein Unternehmen für eine Autorisierung im Förderprogramm go-digital erfüllen?

  • Nachweis einer wirtschaftlichen Stabilität für die letzten drei Rechnungsjahre
  • Nachweis der fachlichen Expertise ist durch mindestens drei Referenzprojekte pro beantragtem Modul, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen
  • Bezug zur kleinbetrieblichen Beratungsklientel
  • Gewähr einer wettbewerbsneutralen Beratung
  • Zusammenarbeit mit (Fach-) Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Anerkennung und Erfüllung von Qualitätsstandards

Für wie viele Module kann sich mein Unternehmen autorisieren lassen?

Sie können sich, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen, für alle drei Module „IT-Sicherheit“, „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ gleichzeitig autorisieren lassen.

Wie viele Beraterinnen und Berater sind für die Autorisierung notwendig?

Pro beantragtem Modul ist mindestens eine entsprechend qualifizierte Beraterin beziehungsweise ein entsprechend qualifizierter Berater notwendig. Sollte ein und dieselbe Person die entsprechenden Qualifikationen für mehrere Module besitzen, so kann diese auch mehrfach genannt werden.

Kann eine Autorisierung erlöschen oder vorzeitig zurückgenommen werden?

Die Autorisierung erlischt automatisch mit dem Außerkrafttreten der Förderrichtlinie. Ebenfalls erlischt die Autorisierung, wenn binnen eines Jahres nach Erhalt des Autorisierungsbescheides keine Projektanträge gestellt werden. Die Autorisierung kann vorzeitig beendet oder zurückgenommen werden, wenn wiederholt erhebliche Mängel (insbesondere Qualitätsmängel in den Unterlagen oder im Beratungsablauf) auftreten, die durch das autorisierte Beratungsunternehmen zu verantworten sind oder die Autorisierungskriterien gemäß geltender Förderrichtlinie nicht mehr erfüllt werden.

Welche Qualitätsansprüche werden an das Beratungsunternehmen gestellt?

Die Beratungsunternehmen müssen die im laufenden Programm vereinbarten Qualitätsstandards und Normen wie den BSI IT-Grundschutz, ISO 27001 anerkennen, sich an ihnen orientieren, für deren grundsätzliche Einhaltung bürgen und sich darüber hinaus in entsprechenden Aktivitäten engagieren, um die Qualitätssicherung im Förderprogramm umzusetzen beziehungsweise weiterzuentwickeln.

Wie läuft eine Projektförderung im Förderprogramm ab?

Ein autorisiertes Beratungsunternehmen und ein interessiertes Unternehmen treten zusammen und stimmen ein mögliches Förderprojekt für go-digital ab. Sind sich beide Partner einig, dass eine Projektförderung beantragt werden soll, schließen sie einen Beratungsvertrag, welcher die Anzahl der Beratungstage, die Honorarleistung, die Eigenbeteiligung sowie eine Vorhabenbeschreibung beinhaltet.

Daraufhin stellt das Beratungsunternehmen für das zu beratende Unternehmen den Förderantrag im Förderprogramm go-digital. Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnt die eigentliche Beratungsleistung und Umsetzung. Nach einer Projektlaufzeit von maximal sechs Monaten erstellt das Beratungsunternehmen einen Verwendungsnachweis und weist die Zahlung der Eigenbeteiligung des beratenen Unternehmens nach.

Erst nach erfolgter Prüfung des Verwendungsnachweises erhält das autorisierte Beratungsunternehmen die Zuwendungssumme aus dem Förderprogramm.

Muss die Beratung immer mit der Potenzialanalyse beginnen?

Die Beratungsleistung besteht aus einer grundsätzlich durchzuführenden „Potentialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzeptes“ sowie einer möglichen aufbauenden „Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts“. Sind dem Beratungsunternehmen das zu beratende Unternehmen und das geplante Fördervorhaben bereits bekannt, so können die Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes und/oder das Projektmanagement ohne vorherige Durchführung einer Potenzialanalyse erfolgen.

Was heißt wettbewerbsneutrale Beratung?

Das autorisierte Beratungsunternehmen muss die für das zu beratene Unternehmen beste und günstigste Lösung finden und anbieten. Es darf nicht das erste Interesse des Beraters sein, den eigenen Umsatz, eventuell sogar auf Kosten des zu beratenen Unternehmens, zu steigern. Dafür soll unter anderem das zu beratene Unternehmen über die Vor- und Nachteile der empfohlenen Produkte und Leistungen sowie über mögliche Alternativen unterrichtet werden. Die Abwicklung dieser Maßnahme soll vom begünstigten Unternehmen schriftlich bestätigt werden.

Wie kann ich einen Projektförderantrag stellen?

Eine Antragstellung für ein Förderprojekt kann erst erfolgen, wenn dem Beratungsunternehmen der Autorisierungsbescheid vorliegt. Im Autorisierungsbescheid sind die entsprechenden Angaben zur Online-Antragstellung eines Förderprojektes enthalten.

Kann die Beratungsleistung auch von anderen Unternehmen erbracht werden?

Die Beratungsleistung ist grundsätzlich vollumfänglich vom autorisierten Beratungsunternehmen auszuführen. Wenn es die Aufgabenstellung erfordert, kann zur Unterstützung ein sachverständiger Dritter (zum Beispiel aus Forschungseinrichtungen oder anderen autorisierten Beratungsunternehmen) herangezogen werden, wenn der Dritte über eine zusätzliche Kompetenz verfügt, die nicht im Beratungsunternehmen vorhandenen, aber zur Zielerreichung zwingend notwendig ist. Der Einsatz des sachverständigen Dritten ist bei der Antragstellung detailliert anzuzeigen und klar zur Leistung und Kosten des autorisierten Beratungsunternehmens abzugrenzen. Dies gilt auch für die Darstellung im Verwendungsnachweis.

Was sind die Rahmenbedingungen für eine Projektförderung?

  1. Zunächst muss ein Hauptmodul mit mindestens 51 Prozent des Förderschwerpunktes gewählt werden.
  2. Im Hauptmodul sind bis zu 20 Beratertage förderfähig, einschließlich
  • bis zu vier Beratertage für eine Potentialanalyse und Grobkonzeptionierung
  • bis zu sechs Beratertage für sachverständige Dritte in der Umsetzungsphase
  • sowie zwei Beratertage für IT-Sicherheit*
    *Sollte als Hauptmodul „Digitale Markterschließung“ oder „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ gewählt werden, so sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit (Förderkriterien nach Modul IT-Sicherheit) durchzuführen. Hierfür kann bei Bedarf ein sachverständiger Dritter einbezogen werden.
  1. Bei Bedarf kann eine zusätzliche Beratungsleistung in einem oder in beiden Nebenmodul(en) mit insgesamt bis zu zehn Beratertagen erfolgen. Diese ist in der Vorhabenbeschreibung einzuplanen und im Verwendungsnachweis nachzuweisen.
  2. Im Falle einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) sind maximal 30 Beratertage förderfähig.

Coole Beispiele moderner Büros – Einfach nur WOW!

Um auf Dauer überlebensfähig und wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ist für viele Unternehmen die Fähigkeit Innovationen hervorbringen zu können, von zentraler Bedeutung.

Damit Mitarbeiter einer Organisation kreativ arbeiten und Ideen für zukünftige Produkte entwickeln können, müssen Unternehmen sowohl in organisatorischer als auch in räumlicher Hinsicht entsprechende Rahmenbedingungen schaffen.
Aus den sich veränderten Arbeitsmethoden ergeben sich einfach ganz neue Anforderungen an die Gestaltung von Arbeitsumgebungen.

Hier finden Sie einige Beispiele moderner Arbeitsumgebungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Inspiration für Ihr eigenes Unternehmen bei der Bilderreise.

Airbnb-buero-Dublin

Airbnb in Dublin, Irland

Das Airbnb Büro in Dublin ist das erste Büro von Airbnb, das komplett neu designed wurde. Die Treppe in der Mitte dient als Arbeits- und Meetingzone und schöießt an 29 Nachbarräume und -zonen an. (C) Design: Heneghan Peng Architects, Photo: Donal Murpphy

PwC Schweiz

PwC in Zürich, Schweiz

PWC hat einen "Nap Room" eingerichtet, in dem sich die Mitarbeiter ausruhen können. Natürliche Farben erinnern an Walslandschaften und sollen eine beruhigende Wirkung entfalten. (C) Design: Evolution Design; Photo: Peter Wuermli

Uber Pittsburgh 2

uber ATG-Center in Pittsburgh, USA

Die Stahlstadt stand Pate für das Design. Die Treppen erinnern an Brücken in Pittsburgh und in der Wand auf der linken Seite wurde mit Lasergravur die Kare von Pittsburgh dargestellt. (C) Design: Assembly design, Photos: Jasper Sanidad

Uber Pittsburgh 3

uber ATG-Center in Pittsburgh, USA

Im Showromm entwicklen die Ingineure von uber selbstfahrende Fahrzeugtechnologie. Die Garagentüren kann man aufgleiten lassen, damit die Fahrzeuge im All-hands Meeting vorgeführt werden können.

Ancestry Utah 1

Ancestry in Utah, USA

Jede der vier Ebenen im Büro des Gentechnikunternehmens Ancestry verfügt über mehrere sonnenverwöhnte Orte,an denen die Mitarbeiter zusammen arbeiten oder entspannen können. Die hängenden Laternen sollen an DNA-Stränge erinnern.

Ancestry in Utah, USA

Die unterschiedlichen Farben und Muster spiegeln die unterschieldichen Kulturen, in in dem Unternehmen arbeiten wider. (C) Design: Rapt Studio; Photo: Jeremy Bittermann

Canvas Medienagentur in Los Angeles, USA

Die Medienagentur Canvas stattete ihr Büro mit dichroitischem Glas aus, das Licht in verschiedenen Winkeln reflektiert. Das Glas ändert seine Farbe abhängig von Tageszeit und Blickwinkel. (C) Design: A+I; Photo: Michael Wells/ Canvas Wordlwide

Second Home Cowork Space in Portugal

Second Home, Coworkspace in Lissabon, Portugal

In diesem portugiesischen Coworking Space Second Home gibt es 1.000 Pflanzen. Während das Grün einen dekorativen Zweck erfüllt, hilft es auch, die Luftqualität zu verbessern und den Raum energieeffizienter zu machen. (C)Design: SelgasCano; Foto: Iwan Baan

Cowork Second Home

Second Home, Coworkspace in Lissabon, Portugal

Das Second Home Lisboa wurde vom Architekturbüro SelgasCano entworfen und befindet sich im Mercado Da Ribeira, einem Lebensmittelmarkt, der ursprünglich im Jahr 1892 erbaut wurde. Statt neue Wände hinzuzufügen, nutzt man hier Pflanzen, um etwas Privatsphäre zu schaffen. (C)Design: SelgasCano; Foto: Iwan Baan

Cowork Second Home 3

Second Home, Coworkspace in Lissabon, Portugal

Im Second Home ist die "Förderung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens" sehr wichtig. Deshalb gibt es einen eigenen Wellnessbereich für Yoga-Kurse sowie eine "Leihbücherei" mit mehr als 2.000 Büchern in englischer und portugiesischer Sprache. (C)Design: SelgasCano; Foto: Iwan Baan​

Fosbury Sons Coworking Space 1

Fosbury & Sons Coworkingspace in Antwerpen, Belgien

Auch in dem Coworkungspace Fosbury & Sons in Antwerpen in Belgien spielen Pflanzen ein wichitge Rolle und sind zentrale Gestaltungselemente. Die Designfirma Going East ließ sich von der High Line inspirieren, dem von New York bewachsenen Park. Design: Going East; Foto: Frederik Ve

Fosbury & Söhne | Antwerpen, Belgien

Fosbury & Sons Coworkingspace in Antwerpen, Belgien

Die Mitarbeiter können an einem großen Mehrzwecktisch mit Kerzenlicht arbeiten und Musik über eingebaute Kopfhörer hören, wenn sie Umgebungsgeräusche ausblenden möchten. (C) Design: Going East; Foto: Frederik Vercruysse

Fosbury Sons Coworking Space 3

Fosbury & Sons Coworkingspace in Antwerpen, Belgien

Eine Treppe dient gleichzeitig als Sitzgelegenheit für Meetings und Aufführungen. Kleine Details wie Blumen, Gemälde und Teppiche sollen dazu beitragen, dass sich das Büro weniger wie ein Arbeitsplatz, sondern wie ein Zuhause anfühlt. (C) Design: Going East; Foto: Frederik Vercruysse

LinkedIn

Linkedin in San Francisco, USA

Es lebt! Das ist kein Gemälde: In LinkedIns 26-stöckigen Hauptquartier in San Francisco ist neben der Saftbar im 17 Stock eine lebende Wand. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Moos und hat sowohl Tiefe als auch Textur. (C) Design IA Innenarchitekten; Foto: Eric Laignel

Monkey co uk

Money in Cirencester, England

Das britische Startup Money.co.uk hat seinen Firmensitz in einem victorianisches Schloss in der Nähe von Oxford. Altmodisches Dekor wird hier mit kitschigen Elementen und Farbtupfern für ein wahrhaft einzigartiges Gefühl kombiniert. (C) Design: Interaction; Foto: Chris Terry

Monkey co uk 2

Money in Cirencester, England

Beim britischen Startup Money.co.uk verfügt jedes Zimmer über ein Sonos-Lautsprechersystem, das von einem am der Wand montierten iPad gesteuert wird. Außerhalb jedes Besprechungsraums befindet sich ein Touchscreen-Buchungsbereich, der mit dem persönlichen Kalender jedes Mitarbeiters verknüpft ist. (C) Design: Interaction; Foto: Chris Terry

King

King in Stockholm, Schweden

Eins mit der Natur. Wenn man nicht im Freien arbeiten kann, dann muss man halt die Natur nach drinnen holen. Der schwedische Spielekonzern King verwendete echte Flechten und Bäume aus Sperrholz, um ein Versteck zu schaffen, das sich wie ein skandinavischer Wald anfühlt.

Hier finden Sie die Bilder noch einmal in einer Gallerieansicht. Einfach auf ein Foto klicken.

Shopping-Trends im E-Commerce – Vielleicht kaufen wir in ein paar Jahren so ein

Das Magazin t3n hat sieben mögliche Trends im Shopping zusammengestellt. Auch wenn wir wissen, dass es nahezu unmöglich ist die Zukunft vorauszusagen, stellen wir Ihnen die Thesen des Magazins kurz vor.

1. Grenzen zwischen online und offline verschwimmen weiter – und Beratung bleibt wichtig

2. Lebensmittel und Dinge des täglichen Lebens werden immer häufiger online gekauft – darin steckt das meiste Wachstum

3. Die andere Seite des Shoppings: Kunden setzen auf das Einkaufserlebnis und die Geschichte hinter der Ware

4. Dynamisches und individuelles Pricing: Händler setzen auf die Einkaufsvorlieben der Kunden

5. Assistenzsysteme, SB-Kassen und Verkaufsroboter: Der Handel benötigt zunehmend weniger, aber auf jeden Fall anderes Personal

6. Personalisierte Werbung: Kundenspezifische Ansprache findet den Weg in den stationären Handel

7. Mobile Payment: Das Smartphone wird zum selbstverständlichen Bezahlinstrument – selbst im bargeldverliebten Deutschland

 

Den ausführlichen Beitrag können Sie hier auf t3n nachlesen

Mit Fortschrittsverweigerern richtig umgehen

Gewohnheitstiere sind für Unternehmen genauso wichtig, wie veränderungsfreudige Mitarbeiter und haben klare Stärken. Diese auf Sicherheit bedachten Mitarbeiter sind harmoniebedürftig und halten Unternehmen oft von innen heraus zusammen.

Führungskräfte sollten sich auf die individuelle Veränderungsfähigkeit einlassen und kleine Schritte auf Augenhöhe gehen, statt den großen Wurf umsetzen zu wollen. Dann können auch die Fortschrittsverweigerer wertvolle Leistungsträger im Unternehmen sein.

Das rät Peter Krumbach-Mollenhauer, Psychologe und Business Coach in einem Beitrag auf t3n.

[Zum ganzen Beitrag]

Peter Godulla

Sichern wir Frieden und Wohlstand für unsere Kinder, indem wir die Chancen der Digitalisierung nutzen. Als studierter Kommunikationswissenschaftler und Soziologe mit über 25 Jahren Erfahrung in Marketing, Verkauf und PR, zuletzt 6 Jahre bei Start-ups, faszinieren mich die Kommunikationsrevolution und ihre Auswirkungen auf das Marketing. Die Veränderungen sind gewaltig und führen bei Unternehmern zu enormen Handlungsdruck. Gleichzeitig wirkt die Situation für viele unübersichtlich: Welche Schritte sind zu gehen und welche kann man unterlassen?

Ich begleite Unternehmen bei ihrer Transformation in der digitalen Zeit, gebe Ihnen Entscheidungssicherheit und helfe ihnen Wertschöpfungsmöglichkeiten im Marketing zu erkennen und zu nutzen.

 

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

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