Title Januar 2018

Stufen der Veränderung in Unternehmen

Viele Unternehmer stellen sich neben der Frage des WAS – „Was bedeutet die Digitalisierung für mein Unternehmen?“ insbesondere die Frage des WIE?  „Wie transformiere ich mein Unternehmen?“. Wer diese Aufgabe meistern will, sollte sich die Muster, denen Veränderungen in Gruppen immer wieder folgen, genauer anschauen.

Die Prinzipien des Wandels sind erstaunlich einfach!

Die Stufen der Veränderung und des Wandels basieren auf Erkenntnissen von Kurt Lewin und John Kotter.

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Kurt Zadek Lewin (1890 – 1947), war ein in Deutschland geborener Psychologe und früher Pionier der Erforschung von Gruppendynamik und Organisationsentwicklung.

Kurt Lewin identifizierte drei Phasen, in denen sich Veränderung in gesellschaftlichen Gruppen vollzieht:

1. Unfreezing: In dieser Phase gilt es den Status Quo aufzutauen und ein Klima der Veränderung zu schaffen. Starre Strukturen und Prozesse werden ist Wanken gebracht.

2. Changing. Diese Phase beschreibt den Veränderungsprozess selbst. Wundern Sie sich nicht, wenn die Mitarbeiter in dieser Phase Orientierungslosigkeit erleben. Die dabei entstehenden Ängste lösen Reflexe des Widerstandes aus. Dem „Gewohnheitstier Mensch“ fällt die Umstellung auf Neues schwer und er wiederstrebt sich. Die Veränderung muss jetzt besonders vorangetrieben werden, die Mitarbeiter mit ins Boot geholt, Verantwortlichkeiten verteilt und Trainings angeboten werden.

3. Refreezing. Nachdem „das Schlimmste“ vorbei ist, geht es darum, die Mitarbeiter and die neue Situation zu gewöhnen und neue Verhaltensweisen und Routinen einzuüben. Notfalls helfen Verbote den Rahmen abzustecken.

Der 1947 in Californien geborene John Paul Kotter verfeinerte das Modell von Lewin.

Kotter war MIT-Absolvent, promovierte in Harvard, Bestsellerautor von 20 Büchern, Professor für Führung und Change Management und gründete die  sehr erfolgreiche Unternehmensberatung Kotter, die sich vor allen mit strategischen Fragen und Change Management beschäftigt.

Vier Jahrzente Erfahrung im Change Management – Ein Modell

Über vier Jahrzehnte hinweg beobachtete Kotter unzählige Führungskräfte und Organisationen. Dabei identifizierte und extrahierte er die Erfolgsfaktoren des Wandels. Kotter kombinierte sie zu seiner Methodik, dem preisgekrönten 8-Stufen-Prozess im Management des Wandels.

Stufen & Erfolgsfaktoren im Change-Management nach John Kotter

1. Gefühl der Dringlichkeit erzeugen

    • Erster Schritt: Die Mitglieder von der Notwendigkeit und Dringlichkeit der Veränderungen überzeugen
    • Besonders schwer in erfolgsverwöhnten Umgebungen (Selbstgefälligkeit wird zum Hemmschuh)
    • Konzentration auf das Wesentliche – jeden Tag neu
    • Dringlichkeit ist Zünder & Motor von Transformationsprozessen
    • Aufzeigen potenzieller Chancen und Risiken hilft ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen
    • Nicht nur an den Verstand, sondern ganz besonders an die Emotionen appellieren („sehen-fühlen-verändern“)
    • Außenstehende helfen, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten (Kunden,  Unternehmensberater, Investoren)

2. Führungskoalition aufbauen

  • Zusammenstellung einer starken Führungskoalition, die die gesamte Organisation repräsentiert
  • Führungskoalition muss über ausreichend
    • Machtbefugnisse
    • Glaubwürdigkeit
    • Sachkenntnis
    • Führungsqualitäten verfügen
  • Führungskoalition muss gemeinsame Ziele innerhalb des Veränderungsprozesses verfolgen
  • Gegenseitiges Vertrauen der Teammitglieder ist ein entscheidender Erfolgsfaktor

3. Vision & Strategie des Wandels entwickeln

  •  Des Führungsteam muss eine klare Vision entwickeln, die drei Funktionen hat
    • dient als Entscheidungsgrundlage
    • motiviert in die richtige Richtung aktiv zu werden – auch bei Hindernissen
    • hilft, die Handlungen der einzelnen Mitglieder zu koordinieren
  • Die Vision wirkt sinnstiftend, ist der „Klebstoff, der alles zusammenhält“ und hat sechs Schlüsselmerkmale
    • Vorstellbar: Ein klares Bild zeigt, wie die Zukunft aussehen wird
    • Erstrebenswert: Langfristige Interessen aller Beteiligten werden angesprochen    
    • Machbar: Die Ziele sind realistisch und erreichbar    
    • Fokussiert: Klar genug formuliert, um als Entscheidungshilfe zu dienen   
    • Flexibel: Ermöglicht individuellen Einsatz und alternatives Handeln, wenn sich Gegebenheiten verändern
    • Vermittelbar: Schlüsselmerkmale sind leicht zu kommunizieren und schnell zu erklären

4. Vision & Strategie des Wandels kommunizieren

  • Vision muss in der gesamten Organisation verbreitet werden.

  • Akzeptanz und Engagement der Mitglieder muss gewonnen werden

  • Passende Promotoren müssen gefunden werden

  • Alle zur Verfügung stehende Kommunikationskanäle müssen kontinuierlich genutzt und neue Kanäle getestet werden

    • Storytelling hilft einer Vision Leben einzuhauchen und für jedermann begreiflich zu machen.

Den Worten müssen Taten folgen: Führungskoalition sollte mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Verhaltensweisen der neuen Vision und Strategie anpassen

5. Mitglieder befähigen und Hindernisse wegräumen

  • Akzeptanz und Veränderungswille allein reichen nicht

  • Strukturen und Systeme müssen an die Anforderungen der neuen Vision und Strategie angepasst werden

  • Mitarbeiter müssen handlungsfähig gemacht werden: Selbstlernend, in Kursen & mit Coaches

  • Digitalisierung muss emotional erlebbar gemacht werden

  • Informationssysteme spielen eine wichtige Rolle

    • Zugriff zu aktuellen Wettbewerbs- und Marktinformationen

    • reibungslose „abteilungsübergreifende“ Informationsaustausch

6. Kurzfristige Ziele setzen

  • “Low-hanging fruits” ernten – leicht erreichbarer Ziele identifizieren und erreichen

  • So zeigen, dass “nicht nur geredet wird”

  • Schnelle Erfolge nehmen Kritikern und Zynikern den Wind aus den Segeln und motivieren

    • Studien zeigen, dass Unternehmen, die signifikante kurzfristige Erfolge einfahren, eine deutlich höherer Wahrscheinlichkeit haben, einen Transformationsprozess erfolgreich zum Abschluss bringen

Kurzfristige Ziele planen und bei Erreichen entsprechend würdigen

7. Erfolge konsolidieren und weitere Veränderungen ableiten

  • Nicht nachlassen oder in Bequemlichkeit verfallen

  • Kurzfristige Erfolge schaffen Glaubwürdigkeit – diese gezielt nutzen, um größere Veränderungsprojekte in Angriff zu nehmen

  • Jetzt weitere Personengruppen in den Veränderungsprozess involvieren

  • Führungskoalition muss Dringlichkeit, Transparenz und Fokus hoch halten

8. Veränderungen in der Kultur verankern

  • Neuen Verhaltensnormen und gemeinsame Werte tief in die Unternehmenskultur verankern

  • Regelmäßige Kommunikation, wie die neuen Verhaltensweisen und Einstellungen die Gesamtperformance des Unternehmens positiv beeinflussen, sorgt für Nachhaltigkeit

  • Sicherstellen, dass neue Mitglieder und Führungskräfte an die neue Ausrichtung glauben und diese nach außen hin verkörpern

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BMWi zahlt bis zu 50 % der Digitalisierungskosten an KMU

Fördermittel erleichtern dem Mittelstand den digitalen Wandel

Gute Nachrichten: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe bekommen Hilfe bei der Digitalisierung. Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) startete am 13. Juli 2017 das bundesweite Förderprogrammgo-digital“.

Hier das Wichtigste zur Förderung in Kürze:

Das Ministerium unterstützt die Digitalisierung in drei Feldern

  • IT-Sicherheit
  • Digitale Markterschließung
  • Digitalisierte Geschäftsprozesse

Mit go-digital finanziert das Bundesministerium die Optimierung von Prozessen, zeitgemäßes Marketing und den Schutz der Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten. Das BMWi hat dazu kompetenten Beratungsunternehmen autorisiert, die Unternehmen bei der Suche nach individuellen Lösungen in den drei Feldern unterstützen.

 

Welche Unternehmen werden unterstützt?

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetrieben wird dabei geholfen, die eigenen Prozesse zu digitalisieren.

Welche Kriterien müssen die Unternehmen erfüllen?

  • Die Unternehmen müssen weniger als 100 Mitarbeiter haben
  • Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme des Vorjahres dürfen höchstens 20 Millionen Euro betragen
  • Die Betriebsstätte oder Niederlassung muss in Deutschland sein
  • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung muss gegeben sein

Welche Förderung bekommen die Unternehmen genau?

Die Unternehmen werden finanziell und bei Antragstellung sowie Berichtswesen unterstützt.

Das Bundesministerium bezahlt im gewählten Hauptmodul:

Prozent der Beratungsleistungen
1
maximaler Beratersatz pro Tag in Euro
Tage in 6 Monaten, die maxmal gefördert werden

Die Förderung beträgt also maximal:

Euro in 6 Monaten

Die Unternehmen sollen nicht bürokratisch gebremst werden. Deshalb übernehmen die Beratungsunternehmen zudem:

  • die Antragstellung für die Fördermittel
  • die Abrechnung
  • das Berichtswesen

Mehr Informationen zu den einzelnen Modulen, die vom BMWI gefördert werden

Digitale Geschäftsprozesse

Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse

Die Prozesse im Unternehmen werden zeitgemäß optimiert.

  • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich ihrer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Geschäftspartnern.
  • Je nach Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens sind bspw. folgende Beratungs- und Umsetzungsleistungen möglich: Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren
  • Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren

Modul Digitale Markterschließung

Das Marketing wird digitalisiert und zeitgemäß aufgestellt. Damit Ihre Kunden in Zukunft auch zu Ihnen finden.
Werden Sie fit im Online-Marketing.

  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz, gegebenenfalls eines eigenen Web-Shops
  • Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen sowie Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops, wie bspw. die Warenbereitstellung und Zahlungsverfahren
  • Ziel: Beratung zu den vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings

Modul IT-Sicherheit

Damit Ihre Daten und die Daten Ihrer Kunden geschützt sind und bleiben.

  • Risiko- und Sicherheitsanalyse (Bewertung von Bedrohungen und möglichen Schwachstellen) der bestehenden oder neu geplanten betrieblichen IKT-Infrastruktur
  • Maßnahmen zur Initiierung/Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen
  • Ziel: Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden sowie Minimierung von Risiken durch Cyberkriminalität; selbständiger Betrieb von grundlegenden erforderlichen IT-Sicher-heitsmaßnahmen

Mehr Informationen zu den Leistungen

Was genau wird gefördert?

Die vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen tragen die Gesamtverantwortung für das jeweilige Projekt. Sie stellen den Projektantrag und kümmern sich um die Verwaltung des Projekts. So wird das Beratungsunternehmen zum „Zuwendungsempfänger“, das zu beratende KMU nenn das Ministerium ist der „Begünstigte“.

Gefördert werden Beratungen und Leistungen, die den Anforderungen an die Module entsprechen.
Die Beratungsleistung besteht aus zwei Schritten:

  1. Potenzialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzepts
  2. Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts

Potenziale der Digitalisierung analysieren

In einem ersten Konzept analysiert das Beratungsunternehmen die Stärken und Schwächen des KMU, um geeignete Maßnahmen empfehlen und den zeitlichen und finanziellen Aufwand abschätzen zu können. Hierfür sind folgende Schritte erforderlich:

  • Fachliches Erstgespräch zur Analyse des Ist-Zustands im Hinblick auf IT-Sicherheit, digitale Markterschließung und digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Erarbeitung eines Stärken-Schwächen-Profils des Unternehmens im Hinblick auf

    • Leistungsfähigkeit der Technik und Potenzial von Hard- und Software
    • wirtschaftliche Lage
    • Marktsituation
  • Empfehlung geeigneter Maßnahmen und Vorprüfung des notwendigen technischen und organisatorischen Grades zu deren Umsetzung
  • Erstellung eines groben Realisierungskonzepts unter Einbeziehung

    • oben genannter Informationen
    • notwendiger betriebswirtschaftlichen Aspekte
    • voraussichtlichen Zeitbedarfs und der Umsetzungskosten
  • Soweit erforderlich, Auswahl und Beauftragung eines sachverständigen Dritten
  • Qualitative und quantitative Einschätzung der Erfolgsaussichten
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Die Potenzialanalyse ist nicht zwingend erforderlich, wenn das Beratungsunternehmen das KMU und dessen Potenzial bereits kennt.

Realisierungskonzept entwickeln und umsetzen

Das autorisierte Beratungsunternehmen empfiehlt dem KMU, ob es seine innerbetrieblichen Geschäftsabläufe und/oder seine Marketingaktivitäten teilweise oder vollständig digitalisieren sollte. Es sucht nach Methoden, die auf den individuellen Arbeitsalltag des KMU oder des Handwerksbetriebs zugeschnitten sind: einfache Modelle mit nutzerfreundlicher Software, leicht bedienbare und vor allem sichere IT-Systeme und -Dienste.

Hierbei hat das Beratungsunternehmen folgende Aufgaben:

  • Erstellung eines Projektplans, inkl. Arbeitsschritte, Arbeitspakete und deren Zeitbedarf
  • Empfehlung von Maßnahmen zur Beseitigung der festgestellten Defizite bei Hard- und Software; wenn erforderlich, Ermittlung eines sachverständigen Dritten (inkl. Vorbereitung der Zusammenarbeit zwischen sachverständigem Dritten und begünstigtem Unternehmen)
  • Projektdurchführung und –controlling (administrative Serviceleistungen)
  • Auswertung des abgeschlossenen Projekts

    • Beurteilung der Abläufe und Aktivitäten
    • zu erwartende Ergebnisse
    • Schlussfolgerungen für eventuelle weitere Maßnahmen

Wie hoch genau ist die Förderung und wie wird sie verteilt?

Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen werden mit einer Förderquote von 50 % auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert. Als Begünstigte zahlen Sie nur einen Eigenanteil an das Beratungsunternehmen. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von sechs Monaten.

  • Zunächst muss ein Hauptmodul mit mindestens 51 % des Förderschwerpunktes gewählt werden.
  • Im Hauptmodul sind bis zu 20 Beratertage förderfähig, einschließlich

    • bis zu vier Beratertage für eine Potenzialanalyse und Grobkonzeptionierung
    • bis zu sechs Beratertage für sachverständige Dritte in der Umsetzungsphase
    • sowie zwei Beratertage für IT-Sicherheit*
      [* Sollte als Hauptmodul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ oder „Digitale Markterschließung“ gewählt werden, so sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit (Förderkriterien nach Modul IT-Sicherheit) durchzuführen. Hierfür kann bei Bedarf ein sachverständiger Dritter einbezogen werden.]
  • Bei Bedarf kann eine zusätzliche Beratungsleistung in einem oder in beiden Nebenmodul(en) mit insgesamt bis zu zehn Beratertagen gefördert werden. Diese Zusatzberatung muss in der Vorhabenbeschreibung eingeplant und im Verwendungsnachweis nachgewiesen werden.
  • Im Falle einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) sind maximal 30 Beratertage förderfähig.

Förderberechtigte

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Viele KMU können die Förderung des Bundesministeriums für Energie und Wirtschaft erhalten.

Welche Unternehmen werden gefördert?

Rechtlich selbständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks können durch die Förderung von Beratungsleistungen begünstigt werden. Folgende Voraussetzungen müssen sie allerdings erfüllen:

  • unter 100 Beschäftigte bei Vertragsabschluss (einschließlich aller Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen)
  • Vorjahresumsatz oder Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro
  • Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland
  • Förderfähig nach der De-minimis-Verordnung

Sofern ein KMU „Partnerunternehmen“ oder „verbundenes Unternehmen“ ist, muss das Beratungsunternehmen die Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung der Europäischen Union hinsichtlich Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz/Bilanzsumme bestätigen.

Hier bekommt man die Förderung

Bis Ende 2021 kann diese Förderung beantragt werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu diesem Förderprogramm

1. Allgemeine Fragen

Was fördert das Programm go-digital?

Das Förderprogramm go-digital fördert gezielte Beratungsleistungen durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Modulen „IT-Sicherheit“, „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ in rechtlich selbständigen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU) einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial. Direkt auf die Gegebenheiten des jeweiligen zu beratenen Unternehmens abgestimmt, erfolgt sowohl eine gezielte Beratung als auch die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen.

Welche Unternehmen können im Förderprogramm go-digital beraten werden?

Im Förderprogramm go-digital wird die Beratungsleistung  an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU) einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial, die

  • zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen,
  • im Jahr vor dem Vertragsabschluss einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro haben und
  • eine Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung besitzen.

Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben und darf zusammen mit seinen „Partnerunternehmen“ und „verbundenen Unternehmen“ die zuvor genannten Voraussetzungen für Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz oder Bilanzsumme nicht überschreiten.

Welche Module gibt es und können diese miteinander kombiniert werden?

Die Beratungsleistung erfolgt in den Modulen „IT-Sicherheit“, „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“. Im Rahmen der Antragstellung muss ein Hauptmodul gewählt werden, welches mindestens 51 Prozent des Beratungsvolumens ausmacht. Da sich die Themenbereiche der Module teilweise überschneiden, können nach Bedarf ein beziehungsweise zwei Nebenmodule zusätzlich gewählt werden.

Was genau kann im Modul 1 „IT-Sicherheit“ gefördert werden? Welches Ziel wird verfolgt?

  • Risiko- und Sicherheitsanalyse (Bewertung von Bedrohungen und möglichen Schwachstellen) der bestehenden oder neu geplanten betrieblichen IKT-Infrastruktur
  • Maßnahmen zur Initiierung/Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen
  • Ziel: Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden sowie Minimierung von Risiken durch Cyberkriminalität; selbständiger Betrieb von grundlegenden erforderlichen IT-Sicherheitsmaßnahmen

Was genau kann im Modul 2 „Digitale Markterschließung“ gefördert werden? Welches Ziel wird verfolgt?

  • Aufbau einer professionellen Internetpräsenz
  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Einführung eines eigenen Online-Shops oder Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen, sowie auch Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops, wie bspw. die Warenbereitstellung und Zahlungsverfahren
  • Ziel: Beratung zu den vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings

Was genau kann im Modul 3 „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ gefördert werden? Welches Ziel wird verfolgt?

  • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich ihrer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Geschäftspartnern.
  • In Abhängigkeit vom Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens, können bspw. folgende Beratungs- und Umsetzungsleistungen erfolgen: Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren
  • Ziel: möglichst durchgängige Digitalisierung von Arbeitsabläufen im Unternehmen

Welche Besonderheit muss bei den Modulen „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ beachtet werden?

In den Modulen „Digitale Markterschließung“ (vormals Internet-Marketing) und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit vorzusehen. Diese Beratungsleistung kann durch ein anderes autorisiertes Beratungsunternehmen als Hinzuziehung eines sachverständigen Dritten erfolgen.

Welche Unterschiede bestehen zum Modellvorhaben go-digital?

Es bestehen folgende Unterschiede:

  1. Die Förderquote liegt einheitlich bei 50 Prozent.
  2. Die zwei Leistungsstufen wurden zusammengefasst, so dass nur noch eine Beantragung notwendig ist.
  3. Das Gutscheinkonzept wurde durch ein reguläres Antragsverfahren ersetzt.
  4. Es gibt keinen vorzeitigen Maßnahmenbeginn, so dass die Beratungsleistung erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgen kann.
  5. In den Modulen „Digitale Markterschließung“ (früher Internet-Marketing) und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit vorzusehen.

2. Fragen für interessierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerk

Wie läuft eine Projektförderung im Förderprogramm ab?

Ein autorisiertes Beratungsunternehmen und ein interessiertes Unternehmen kommen zusammen und stimmen ein mögliches Förderprojekt ab. Sind sich beide Partner einig, dass eine Projektförderung beantragt werden soll, schließen sie einen Beratungsvertrag, welcher die Anzahl der Beratungstage, die Honorarleistung, die Eigenbeteiligung sowie eine Vorhabenbeschreibung beinhaltet.

Daraufhin stellt das Beratungsunternehmen für das zu beratende Unternehmen den Förderantrag im Förderprogramm go-digital. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnt die eigentliche Beratungsleistung und Umsetzung. Nach einer Projektlaufzeit von maximal sechs Monaten erstellt das Beratungsunternehmen eine Rechnung über die Eigenbeteiligung sowie einen Verwendungsnachweis.

Nach erfolgter Prüfung des Verwendungsnachweises wird dem beratenen Unternehmen eine entsprechende De-Minimis-Bescheinigung ausgestellt.

Wie finde ich als interessiertes Unternehmen ein autorisiertes Beratungsunternehmen?

Hier finden Sie die akuell zertifizierten Beratungsunternehmen auf der Seite des BMWi. KMU  können frei entscheiden, mit welchem autorisierten Beratungsunternehmen Sie zusammenarbeiten möchten.

Wie viele Beratertage können gefördert werden?

Im Hauptmodul sind maximal 20 Beratertage förderfähig. In den Nebenmodulen sind bis zu zehn weitere Beratertage förderfähig, so dass die maximale Anzahl an Beratertagen auf 30 Tage begrenzt ist.

Welcher Zeitrahmen ist für ein Beratungsprojekt vorgesehen?

Die Beratungsleistung sollte innerhalb von sechs Monaten ab dem Erhalt des Förderbescheides durchgeführt werden.

Welcher Beratertagessatz wird gefördert?

Es wird ein Beratertagessatz von maximal 1.100 Euro ohne Mehrwertsteuer mit 50 Prozent gefördert. Gleicher Maximaltagessatz gilt auch bei der Hinzuziehung von Sachverständigen Dritten. Beratertagessatz und Sachverständigentagessatz können sich unterscheiden.

Was ist die De-minimis-Regelung?

Bei der De-minimis-Regelung darf der Gesamtbetrag der einem Unternehmen von einem Mitgliedstaat der EU gewährten De-minimis-Beihilfen innerhalb eines fließenden Zeitraums von drei Steuerjahren den Betrag von 200.000 Euro nicht überschreiten. Die bisherigen De-minimis-Beihilfen müssen bei der Antragstellung im Förderprogramm go-digital angegeben werden.

(Rechtsgrundlage VO (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU auf De-minimis-Beihilfen. (ABl. L 352 vom 24.12.2013, S 1)).

Welche Eigenbeteiligung muss vom beratenen Unternehmen geleistet werden?

Die Förderquote des Förderprogrammes liegt bei 50 Prozent.

Berechnungsbeispiel: 15 Beratertage mit einem Tagessatz von 1.000 Euro ergeben 17.850 Euro Gesamtkosten, einschließlich der Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Gefördert werden hiervon 7.500 Euro, so dass ein Eigenanteil von 10.350 Euro verbleibt.

3. Fragen für Beratungsunternehmen

Mein Unternehmen war bereits autorisiertes Beratungsunternehmen im Modellvorhaben go-digital. Muss ich es erneut autorisieren lassen?

Ja. Da es sich um ein neues Förderprogramm handelt, müssen Sie erneut einen Antrag auf Autorisierung stellen und die aktuellen Angaben zu Ihrem Unternehmen tätigen. Wenn Sie im Modellvorhaben entsprechende Zuwendungsbescheide erhalten haben, müssen Sie lediglich die durchgeführten Projekte auflisten als auch die im bundesweiten Förderprogramm go-digital geplanten Beraterinnen und Berater angeben.

Mein Unternehmen war im Modellvorhaben go-digital nicht autorisiert. Welche Kriterien muss mein Unternehmen für eine Autorisierung im Förderprogramm go-digital erfüllen?

  • Nachweis einer wirtschaftlichen Stabilität für die letzten drei Rechnungsjahre
  • Nachweis der fachlichen Expertise ist durch mindestens drei Referenzprojekte pro beantragtem Modul, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen
  • Bezug zur kleinbetrieblichen Beratungsklientel
  • Gewähr einer wettbewerbsneutralen Beratung
  • Zusammenarbeit mit (Fach-) Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Anerkennung und Erfüllung von Qualitätsstandards

Für wie viele Module kann sich mein Unternehmen autorisieren lassen?

Sie können sich, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen, für alle drei Module „IT-Sicherheit“, „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ gleichzeitig autorisieren lassen.

Wie viele Beraterinnen und Berater sind für die Autorisierung notwendig?

Pro beantragtem Modul ist mindestens eine entsprechend qualifizierte Beraterin beziehungsweise ein entsprechend qualifizierter Berater notwendig. Sollte ein und dieselbe Person die entsprechenden Qualifikationen für mehrere Module besitzen, so kann diese auch mehrfach genannt werden.

Kann eine Autorisierung erlöschen oder vorzeitig zurückgenommen werden?

Die Autorisierung erlischt automatisch mit dem Außerkrafttreten der Förderrichtlinie. Ebenfalls erlischt die Autorisierung, wenn binnen eines Jahres nach Erhalt des Autorisierungsbescheides keine Projektanträge gestellt werden. Die Autorisierung kann vorzeitig beendet oder zurückgenommen werden, wenn wiederholt erhebliche Mängel (insbesondere Qualitätsmängel in den Unterlagen oder im Beratungsablauf) auftreten, die durch das autorisierte Beratungsunternehmen zu verantworten sind oder die Autorisierungskriterien gemäß geltender Förderrichtlinie nicht mehr erfüllt werden.

Welche Qualitätsansprüche werden an das Beratungsunternehmen gestellt?

Die Beratungsunternehmen müssen die im laufenden Programm vereinbarten Qualitätsstandards und Normen wie den BSI IT-Grundschutz, ISO 27001 anerkennen, sich an ihnen orientieren, für deren grundsätzliche Einhaltung bürgen und sich darüber hinaus in entsprechenden Aktivitäten engagieren, um die Qualitätssicherung im Förderprogramm umzusetzen beziehungsweise weiterzuentwickeln.

Wie läuft eine Projektförderung im Förderprogramm ab?

Ein autorisiertes Beratungsunternehmen und ein interessiertes Unternehmen treten zusammen und stimmen ein mögliches Förderprojekt für go-digital ab. Sind sich beide Partner einig, dass eine Projektförderung beantragt werden soll, schließen sie einen Beratungsvertrag, welcher die Anzahl der Beratungstage, die Honorarleistung, die Eigenbeteiligung sowie eine Vorhabenbeschreibung beinhaltet.

Daraufhin stellt das Beratungsunternehmen für das zu beratende Unternehmen den Förderantrag im Förderprogramm go-digital. Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnt die eigentliche Beratungsleistung und Umsetzung. Nach einer Projektlaufzeit von maximal sechs Monaten erstellt das Beratungsunternehmen einen Verwendungsnachweis und weist die Zahlung der Eigenbeteiligung des beratenen Unternehmens nach.

Erst nach erfolgter Prüfung des Verwendungsnachweises erhält das autorisierte Beratungsunternehmen die Zuwendungssumme aus dem Förderprogramm.

Muss die Beratung immer mit der Potenzialanalyse beginnen?

Die Beratungsleistung besteht aus einer grundsätzlich durchzuführenden „Potentialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzeptes“ sowie einer möglichen aufbauenden „Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts“. Sind dem Beratungsunternehmen das zu beratende Unternehmen und das geplante Fördervorhaben bereits bekannt, so können die Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes und/oder das Projektmanagement ohne vorherige Durchführung einer Potenzialanalyse erfolgen.

Was heißt wettbewerbsneutrale Beratung?

Das autorisierte Beratungsunternehmen muss die für das zu beratene Unternehmen beste und günstigste Lösung finden und anbieten. Es darf nicht das erste Interesse des Beraters sein, den eigenen Umsatz, eventuell sogar auf Kosten des zu beratenen Unternehmens, zu steigern. Dafür soll unter anderem das zu beratene Unternehmen über die Vor- und Nachteile der empfohlenen Produkte und Leistungen sowie über mögliche Alternativen unterrichtet werden. Die Abwicklung dieser Maßnahme soll vom begünstigten Unternehmen schriftlich bestätigt werden.

Wie kann ich einen Projektförderantrag stellen?

Eine Antragstellung für ein Förderprojekt kann erst erfolgen, wenn dem Beratungsunternehmen der Autorisierungsbescheid vorliegt. Im Autorisierungsbescheid sind die entsprechenden Angaben zur Online-Antragstellung eines Förderprojektes enthalten.

Kann die Beratungsleistung auch von anderen Unternehmen erbracht werden?

Die Beratungsleistung ist grundsätzlich vollumfänglich vom autorisierten Beratungsunternehmen auszuführen. Wenn es die Aufgabenstellung erfordert, kann zur Unterstützung ein sachverständiger Dritter (zum Beispiel aus Forschungseinrichtungen oder anderen autorisierten Beratungsunternehmen) herangezogen werden, wenn der Dritte über eine zusätzliche Kompetenz verfügt, die nicht im Beratungsunternehmen vorhandenen, aber zur Zielerreichung zwingend notwendig ist. Der Einsatz des sachverständigen Dritten ist bei der Antragstellung detailliert anzuzeigen und klar zur Leistung und Kosten des autorisierten Beratungsunternehmens abzugrenzen. Dies gilt auch für die Darstellung im Verwendungsnachweis.

Was sind die Rahmenbedingungen für eine Projektförderung?

  1. Zunächst muss ein Hauptmodul mit mindestens 51 Prozent des Förderschwerpunktes gewählt werden.
  2. Im Hauptmodul sind bis zu 20 Beratertage förderfähig, einschließlich
  • bis zu vier Beratertage für eine Potentialanalyse und Grobkonzeptionierung
  • bis zu sechs Beratertage für sachverständige Dritte in der Umsetzungsphase
  • sowie zwei Beratertage für IT-Sicherheit*
    *Sollte als Hauptmodul „Digitale Markterschließung“ oder „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ gewählt werden, so sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit (Förderkriterien nach Modul IT-Sicherheit) durchzuführen. Hierfür kann bei Bedarf ein sachverständiger Dritter einbezogen werden.
  1. Bei Bedarf kann eine zusätzliche Beratungsleistung in einem oder in beiden Nebenmodul(en) mit insgesamt bis zu zehn Beratertagen erfolgen. Diese ist in der Vorhabenbeschreibung einzuplanen und im Verwendungsnachweis nachzuweisen.
  2. Im Falle einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) sind maximal 30 Beratertage förderfähig.

Coole Beispiele moderner Büros – Einfach nur WOW!

Um auf Dauer überlebensfähig und wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ist für viele Unternehmen die Fähigkeit Innovationen hervorbringen zu können, von zentraler Bedeutung.

Damit Mitarbeiter einer Organisation kreativ arbeiten und Ideen für zukünftige Produkte entwickeln können, müssen Unternehmen sowohl in organisatorischer als auch in räumlicher Hinsicht entsprechende Rahmenbedingungen schaffen.
Aus den sich veränderten Arbeitsmethoden ergeben sich einfach ganz neue Anforderungen an die Gestaltung von Arbeitsumgebungen.

Hier finden Sie einige Beispiele moderner Arbeitsumgebungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Inspiration für Ihr eigenes Unternehmen bei der Bilderreise.

Airbnb-buero-Dublin

Airbnb in Dublin, Irland

Das Airbnb Büro in Dublin ist das erste Büro von Airbnb, das komplett neu designed wurde. Die Treppe in der Mitte dient als Arbeits- und Meetingzone und schöießt an 29 Nachbarräume und -zonen an. (C) Design: Heneghan Peng Architects, Photo: Donal Murpphy

PwC Schweiz

PwC in Zürich, Schweiz

PWC hat einen "Nap Room" eingerichtet, in dem sich die Mitarbeiter ausruhen können. Natürliche Farben erinnern an Walslandschaften und sollen eine beruhigende Wirkung entfalten. (C) Design: Evolution Design; Photo: Peter Wuermli

Uber Pittsburgh 2

uber ATG-Center in Pittsburgh, USA

Die Stahlstadt stand Pate für das Design. Die Treppen erinnern an Brücken in Pittsburgh und in der Wand auf der linken Seite wurde mit Lasergravur die Kare von Pittsburgh dargestellt. (C) Design: Assembly design, Photos: Jasper Sanidad

Uber Pittsburgh 3

uber ATG-Center in Pittsburgh, USA

Im Showromm entwicklen die Ingineure von uber selbstfahrende Fahrzeugtechnologie. Die Garagentüren kann man aufgleiten lassen, damit die Fahrzeuge im All-hands Meeting vorgeführt werden können.

Ancestry Utah 1

Ancestry in Utah, USA

Jede der vier Ebenen im Büro des Gentechnikunternehmens Ancestry verfügt über mehrere sonnenverwöhnte Orte,an denen die Mitarbeiter zusammen arbeiten oder entspannen können. Die hängenden Laternen sollen an DNA-Stränge erinnern.

Ancestry in Utah, USA

Die unterschiedlichen Farben und Muster spiegeln die unterschieldichen Kulturen, in in dem Unternehmen arbeiten wider. (C) Design: Rapt Studio; Photo: Jeremy Bittermann

Canvas Medienagentur in Los Angeles, USA

Die Medienagentur Canvas stattete ihr Büro mit dichroitischem Glas aus, das Licht in verschiedenen Winkeln reflektiert. Das Glas ändert seine Farbe abhängig von Tageszeit und Blickwinkel. (C) Design: A+I; Photo: Michael Wells/ Canvas Wordlwide

Second Home Cowork Space in Portugal

Second Home, Coworkspace in Lissabon, Portugal

In diesem portugiesischen Coworking Space Second Home gibt es 1.000 Pflanzen. Während das Grün einen dekorativen Zweck erfüllt, hilft es auch, die Luftqualität zu verbessern und den Raum energieeffizienter zu machen. (C)Design: SelgasCano; Foto: Iwan Baan

Cowork Second Home

Second Home, Coworkspace in Lissabon, Portugal

Das Second Home Lisboa wurde vom Architekturbüro SelgasCano entworfen und befindet sich im Mercado Da Ribeira, einem Lebensmittelmarkt, der ursprünglich im Jahr 1892 erbaut wurde. Statt neue Wände hinzuzufügen, nutzt man hier Pflanzen, um etwas Privatsphäre zu schaffen. (C)Design: SelgasCano; Foto: Iwan Baan

Cowork Second Home 3

Second Home, Coworkspace in Lissabon, Portugal

Im Second Home ist die "Förderung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens" sehr wichtig. Deshalb gibt es einen eigenen Wellnessbereich für Yoga-Kurse sowie eine "Leihbücherei" mit mehr als 2.000 Büchern in englischer und portugiesischer Sprache. (C)Design: SelgasCano; Foto: Iwan Baan​

Fosbury Sons Coworking Space 1

Fosbury & Sons Coworkingspace in Antwerpen, Belgien

Auch in dem Coworkungspace Fosbury & Sons in Antwerpen in Belgien spielen Pflanzen ein wichitge Rolle und sind zentrale Gestaltungselemente. Die Designfirma Going East ließ sich von der High Line inspirieren, dem von New York bewachsenen Park. Design: Going East; Foto: Frederik Ve

Fosbury & Söhne | Antwerpen, Belgien

Fosbury & Sons Coworkingspace in Antwerpen, Belgien

Die Mitarbeiter können an einem großen Mehrzwecktisch mit Kerzenlicht arbeiten und Musik über eingebaute Kopfhörer hören, wenn sie Umgebungsgeräusche ausblenden möchten. (C) Design: Going East; Foto: Frederik Vercruysse

Fosbury Sons Coworking Space 3

Fosbury & Sons Coworkingspace in Antwerpen, Belgien

Eine Treppe dient gleichzeitig als Sitzgelegenheit für Meetings und Aufführungen. Kleine Details wie Blumen, Gemälde und Teppiche sollen dazu beitragen, dass sich das Büro weniger wie ein Arbeitsplatz, sondern wie ein Zuhause anfühlt. (C) Design: Going East; Foto: Frederik Vercruysse

LinkedIn

Linkedin in San Francisco, USA

Es lebt! Das ist kein Gemälde: In LinkedIns 26-stöckigen Hauptquartier in San Francisco ist neben der Saftbar im 17 Stock eine lebende Wand. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Moos und hat sowohl Tiefe als auch Textur. (C) Design IA Innenarchitekten; Foto: Eric Laignel

Monkey co uk

Money in Cirencester, England

Das britische Startup Money.co.uk hat seinen Firmensitz in einem victorianisches Schloss in der Nähe von Oxford. Altmodisches Dekor wird hier mit kitschigen Elementen und Farbtupfern für ein wahrhaft einzigartiges Gefühl kombiniert. (C) Design: Interaction; Foto: Chris Terry

Monkey co uk 2

Money in Cirencester, England

Beim britischen Startup Money.co.uk verfügt jedes Zimmer über ein Sonos-Lautsprechersystem, das von einem am der Wand montierten iPad gesteuert wird. Außerhalb jedes Besprechungsraums befindet sich ein Touchscreen-Buchungsbereich, der mit dem persönlichen Kalender jedes Mitarbeiters verknüpft ist. (C) Design: Interaction; Foto: Chris Terry

King

King in Stockholm, Schweden

Eins mit der Natur. Wenn man nicht im Freien arbeiten kann, dann muss man halt die Natur nach drinnen holen. Der schwedische Spielekonzern King verwendete echte Flechten und Bäume aus Sperrholz, um ein Versteck zu schaffen, das sich wie ein skandinavischer Wald anfühlt.

Hier finden Sie die Bilder noch einmal in einer Gallerieansicht. Einfach auf ein Foto klicken.

Shopping-Trends im E-Commerce – Vielleicht kaufen wir in ein paar Jahren so ein

Das Magazin t3n hat sieben mögliche Trends im Shopping zusammengestellt. Auch wenn wir wissen, dass es nahezu unmöglich ist die Zukunft vorauszusagen, stellen wir Ihnen die Thesen des Magazins kurz vor.

1. Grenzen zwischen online und offline verschwimmen weiter – und Beratung bleibt wichtig

2. Lebensmittel und Dinge des täglichen Lebens werden immer häufiger online gekauft – darin steckt das meiste Wachstum

3. Die andere Seite des Shoppings: Kunden setzen auf das Einkaufserlebnis und die Geschichte hinter der Ware

4. Dynamisches und individuelles Pricing: Händler setzen auf die Einkaufsvorlieben der Kunden

5. Assistenzsysteme, SB-Kassen und Verkaufsroboter: Der Handel benötigt zunehmend weniger, aber auf jeden Fall anderes Personal

6. Personalisierte Werbung: Kundenspezifische Ansprache findet den Weg in den stationären Handel

7. Mobile Payment: Das Smartphone wird zum selbstverständlichen Bezahlinstrument – selbst im bargeldverliebten Deutschland

 

Den ausführlichen Beitrag können Sie hier auf t3n nachlesen