Title Juni 2017

Digitalisierung vom Baugewerbe – Bedrohung oder Chance?

Werden Handwerker und Installateure in der Zukunft noch eine bedeutende Rolle spielen? Mit dieser Frage hat sich in Berlin eine Arbeitsgruppe beschäftigt und die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Baugewerbe diskutiert. Dabei ist die Trennung in eine Zweiklassengesellschaft das eigentliche Problem der heutigen Zeit, das durch die Digitalisierung und den Fachkräftemangel weiter verstärkt wird.

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Chief Digital Officer (CDO) als Indikator für den Wandel

Der Chief Digital Officer (CDO) ist ein recht neuer Titel, bzw. Position in Unternehmen.

Seine wesentliche Aufgabe ist den technologischen Wandel zu planen, zu organisieren, umzusetzen und ihn anschließend zu betreuen und weiterzuentwickeln. Im besten Fall gehört der CDO zur obersten Führungsebene von Unternehmen (C-Level) und hat entsprechend umfassende Befugnisse, damit der Wandel gelingen kann. Große Unternehmen übergeben die Verantwortung für die digitale Transformation immer häufiger an solche Manager.

Einer Studie der PwC Strategy& zufolge, verdreifachte sich zwischen 2015 und 2016 der globale Anteil der Unternehmen mit einem Chief Digital Officer (CDO) von 6% auf 19%. Unter den 2.500 größten börsennotierten Unternehmen haben jene Branchen die höchsten Anteile, die zu den Vorreiterbranchen der Digitalisierung gehören: Versicherungen (35 %), die Medien- und Kommunikationsbranche (28 %) sowie Banken (27 %). Je kleiner Unternehmen sind, desto seltener findet man einen CDO: Zwölf der 30 DAX-Unternehmen hatten bis August 2017 eine solche Position geschaffen, aber nur zwei der 50 MDAX-Konzerne. Für kleinere Unternehmen liegen noch keine Daten vor, aber alles deutet darauf hin, dass die Anzahl verhältnismäßig sehr klein ist. Hat ein Unternehmen einen CDO, so ist das ein klares Signal dafür, dass nicht nur die Notwendigkeit des Wandels erkannt wurde, sondern bereits eine Person mit weitreichenden Befugnissen installiert wurde.

 

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Studie von PwC Strategy&

Manager zurück auf die Schulbank! – Fordert Prof. Kollmann

Warum Deutschland bei der Digitalisierung hinten liegt

Auch wenn das Thema Digitalisierung inzwischen in den Köpfen von Managern und Mitarbeitern angekommen ist, liegt die Industrienation Deutschland beim digitalen Wandel im internationalen Vergleich weit zurück. Können wir die elektronischen Geschäftsmodelle und -prozesse wirklich anpacken und umsetzen und damit die alten gewohnten Geschäftsroutinen verlassen? Zahlreiche Studien beantworten diese Frage im Moment klar mit: Nein.

  • Rund 80 Prozent aller Arbeitnehmer haben grundsätzlich Angst vor der Digitalisierung und können die Auswirkungen auf den eigenen Arbeitsplatz nicht einschätzen.
  • Die geringen digitalen Kenntnisse von Mitarbeitern entwickeln sich zum Problem für die deutsche Wirtschaft.
  • Daraus darf sich aber keine allgemeine Angst vor der Digitalisierung aufbauen.
  • Diese Gefahr liegt nahe und könnte politisch wie gesellschaftlich aufgegriffen werden.
  • Die Antwort kann nur im Wissen und der zugehörigen digitalen Kompetenz liegen und deswegen ist persönliche Weiterbildung in den Bereichen Digitalisierung, E-Business und E-Entrepreneurship wichtiger denn je.

[Hier geht es zu dem ganzen Beitrag im Manager Magazin]