Title Januar 2017

3 Trends im Handwerk verändern die Bauwirtschaft

Die Handwerkerlandschaft verändert sich in der Digitalisierung deutlich. Das bestätig die Studie der Unternehmensberatung OC&C in ihrer Studie “Renovierungsbedarf“. Sie hat über 1.250 Handwerksbetriebe aus dem Elektro- und SHK-Handwerk in Deutschland, Frankreich und Polen befragt und aus den aktuellen Trends im Handwerk die Auswirkungen auf die Handwerkerlandschaft ermittelt: Handwerker müssen sich in der Digitalisierung neu ausrichten, um überhaupt Bestand zu haben. Dabei gilt es, sich an die Trends anzupassen und Chancen zu nutzen. Demnach gibt es vor allem drei große Trends, die einen direkten Einfluss auf die Branche haben.

Nachfolgesorgen und Nachfolgesorgen haben hohen Einfluss

Viele Betriebe belastet die ungeklärte Nachfolgeproblematik. Wir haben mit einem steigenden Fachkräftemange zu käpfen. Gleichzeitig kommen vor allem aus Osteuropa immer mehr schlecht ausgebildete Handwerker nach Deutschland, was die Handwerkerlanschaft in geringqualifizierte Generalisten und hochqualifizierte Spezialisten aufteilt.

Projektkomplexität erweitert Anforderungen

Außerdem wächst die Projektkomplexität. Der Bereich der Energieeffizienz ist ein Beispiel dafür. Die Handwerker haben folglich immer mehr gewerkeübergreifende Anforderungen und müssen lernen, komplexe Projekte zu managen.

Digitalisierung ermöglicht neue Wege

Das Internet macht Preise transparent und Produkte vergleichbar. Hersteller umgehen immer häufiger Distributoren mehrstufige Vertriebswege und damit auch die Zwischenstufe des Handwerkers. Digitale Kanäle werden immer stärker nicht nur zur Information, sondern auch zum Kauf, zur Transaktion genutzt. Multichannel-Ansätze werden immer wichtiger. Zeitgleich werden digitale Prozesse am Bau immer wichtiger. Um nicht zum bloßen Monteur zu werden, müssen Handwerker nach neuen Wegen der Zusammenarbeit suchen. Handwerker sind gezwungen sich komplett neu auszurichten und neuen Trends anzupassen, wenn sie sich behaupten wollen.

Hier können Sie die komplette Studie „Renovierungsbedarf“ herunterladen.